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Hundeverhalten erkennen und verstehen
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Hundeverhalten erkennen und verstehen

Sicher hast du dich als Hundebesitzer schon einmal gefragt, was bestimmte Verhaltensmuster bei deinem Hund bedeuten – sei es das gegenseitige Beschnüffeln von Hunden oder das Jagen der eigenen Rute. In diesem Blogpost klären wir dich darüber auf, wie Hunde ihre Gefühle vermitteln, aus welchen Aspekten ihr Verhalten besteht und wie du das Verhalten von Hunden deuten kannst.

Ausdruck von Hundeemotionen

Hunde kommunizieren über Mimik, Gestik und Lautgebung. Achtung: Wenn wir Emotionen interpretieren, müssen wir uns stetig vor Augen halten, dass diese nur eine Annäherung an das Erleben des Hundes sein können! Wie und was der Hund wirklich fühlt, wissen wir nicht. Bei der Interpretation des Ausdrucksverhaltens von Hunden müssen wir unentwegt den ganzen Hund samt Kontext beachten und dürfen uns nicht auf einzelne Körperteile beschränken. Hast du gewusst, dass Charles Darwin im Jahr 1872 mit seinem Buch „The Expression of the Emotions in Man and Animal“ der erste Wissenschafter war, der den Säugetieren entsprechende subjektive Gefühle zugestanden hat? Was ist eine Emotion überhaupt? Sie ergibt sich aus drei Elementen:

  1. ein bestimmter Gehirnzustand
  2. körperliche Vorgänge
  3. eine subjektive Ebene

Folgende Emotionen der Hunde haben wir für dich näher betrachtet und die Merkmale, auf welche Art sie ihre Emotionen zeigen, aufgelistet.

Freude

Freut sich dein Vierbeiner über etwas, entspannt sich sein Körper und seine Rute wedelt gemütlich. Meist steht sein Maul offen und seine Zunge hängt heraus. Aufgestellte Ohren und geweitete Pupillen zeigen auch, dass er sich freut. Natürlich läuft und springt dein Hund dann verspielt und glücklich umher. Es kann auch vorkommen, dass er erfreute Laute wie Bellen, Winseln oder Fiepen von sich gibt.

Trauer

Trauert dein Hund um etwas, hängen sein Kopf und die Ohren. Sein Körper ist entweder geduckt, oder er zieht sich erst recht zurück. Da sein Bewegungsdrang abnimmt, sinkt auch der Spieltrieb. Übrigens passiert es auch, dass er mehr oder weniger Appetit bekommt. Dieses Zeichen kann genauso aufgrund eines gesundheitlichen Problems oder einer Krankheit auftreten.

Zorn

Ist dein Hund wütend, geht der gesamte Körper aufrecht nach vorne, indem er sein Gewicht vermehrt auf die durchgestreckten Vorderbeine verlagert. Durch das aufrechte Stehen streckt sich sein Hals und Kopf, und seine Ohren richten sich auf. Bemerkbar macht sich vor allem die stark und hastig wedelnde, steile Rute. Du merkst seine Angespanntheit – vor allem seine hochgezogenen Lefzen, die seine Zähne zum Vorschein bringen. Benimmt er sich äußerst aggressiv, beginnt er den Verursacher seiner Stimmung zu attackieren oder eine Attacke anzudeuten. Ein zorniger Hund knurrt gerne oder bellt laut, wobei es sich dabei auch um ein Zeichen von Angst handeln kann.

Angst

Einen verängstigten Hund erkennst du grundlegend an seinem gewölbten Rücken, der eingezogenen Rute und eingeknickten Beinen. Zumeist versucht er der Bedrohung auszuweichen, indem er das Körpergewicht nach hinten verlagert, seinen geduckten Kopf wegdreht, oder mit seinem Blick ausweicht. Darüber hinaus liegen seine Ohren eng an und er hebt eine Pfote. Unsicherheit kann zudem der Auslöser hierfür sein. Ängstliches Winseln und Fiepen treten auch vielfach auf.

Frustration

Ist dein Hund frustriert, sprechen wir von einer sehr starken Emotion. Frustration kann nämlich ganz schnell in Aggression umschlagen. Jedoch kann sich Frustration auf viele andere Weisen zeigen. Dein Hund kann depressiv reagieren, sich zurückziehen und den Kopf hängen lassen. Er kann sich aber auch verärgert zeigen und sich dir drohend entgegenstellen. Wichtig ist, dass du dich passend zur Art der Frustration verhältst.

Einflüsse, die das Verhalten ausmachen

Verschiedene Aspekte beeinflussen das Verhalten deines Hundes. Je nach Alter verhält sich ein Hund unterschiedlich. Junge Hunde und Welpen sind eher energiegeladen, während ältere Hunde oftmals ruhiger agieren. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel! Rüden weisen andere Verhaltensmuster auf als Hündinnen. Außerdem wirken sich die Läufigkeit einer Hündin und die Kastration eines Hundes auf das Verhalten aus. Bitte bedenke das, wenn du deinen Hund kastrieren lässt: Hunde nehmen ihn anders wahr und dein Hund verhält sich danach anders. Außerdem hat bei allen Hunden auch die Ernährung einen riesigen Einfluss auf das Verhalten.

Ernährungsberatung für positives Hundeverhalten

Wie schon angesprochen, spielt die Ernährung und ebenso die Ernährungsweise eine große Rolle. Die Menge und die Zusammensetzung des Futters können sich auf das Verhalten deines Vierbeiners auswirken. Vor allem solltest du auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten achten. Hast du schon gewusst, dass du die Gehirnaktivität deines Hundes im Alterungsprozess durch angepasste Ernährung verbessern kannst? Demenz gibt es nämlich leider selbst bei unseren Lieblingen. Bei großen Rassen setzt sie ab dem achten Lebensjahr ein und bei kleinen Rassen etwa ab dem elften oder zwölften Lebensjahr. Außerdem sind körperliche Aktivitäten und tägliches Gehirntraining hierfür ausschlaggebend. Besitzt du einen besonders ängstlichen Hund? Gleichermaßen kann hier eine optimale Ernährung deinen Vierbeiner unterstützen. Dabei kann dir unsere Ernährungsberaterin Frau Mag. Karpf zur Seite stehen. Sie erarbeitet für deinen Vierbeiner den passenden Ernährungsplan. Kontaktiere sie einfach unter beratung@feinesfutter.at.

Welpen lernen mehr als alte Hunde

Im Jungtieralter lernen Hunde besonders viel, da diese Zeit besonders prägend für die Tiere ist. Verhaltensmuster verankern sich in dieser frühen Lebensphase außerordentlich stark ­– vor allem während den Sozialisationsphasen im Hundealter von zwei bis zwölf Wochen und fünf bis zwölf Monaten. Hunde leben also gemäß dem Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Deine Reaktion auf das Verhalten deines Welpen beeinflusst somit sein späteres Handeln in gewissen Situationen. Wenn dein Welpe das Sofa zerkratzt und du richtig darauf reagierst, kann dein Hund eine Verknüpfung zwischen seinem und deinem Verhalten herstellen und daraus die richtigen Konsequenzen ziehen: Ein anderes Verhalten wird in Zukunft gezeigt. Wie du deinem Hund ruck zuck die richtigen Verhaltensregeln zu Hause, bei fremden Menschen oder fremden Hunden gegenüber lernst, erfährst du beim Verhaltenstraining von Frau Mag. Karpf. Es kann nämlich sehr schnell in die Hose gehen, wenn der Hund etwas Falsches verknüpft. Verhaltensprobleme können sich entwickeln, unerwünschtes Verhalten kann häufiger und in verschiedenen Varianten auftreten, und letztendlich kann die Beziehung zum Halter gestört werden. Aus diesem Grund solltest du frühestmöglich deinen Hund in einer guten Hundeschule trainieren.

Natürliches Rüdenverhalten

Intakte Rüden verhalten sich grundsätzlich anders als Hündinnen oder kastrierte männliche Hunde. Rüden konkurrieren oft mit anderen Rüden, speziell dann, wenn eine läufige Hündin in der Nähe ist. Sehr oft verläuft solch eine Begegnung mit Ausdrucksverhalten, das Imponieren beinhaltet. Vieles ist ritualisiertes Verhalten, sodass es zum Glück nur selten zu einem ernsthaften Kampf kommt. Hast du gewusst, dass ein kastrierter Rüde für einen intakten Rüden anders riecht, eher wie eine Hündin, und somit oft Opfer von Aufreiten wird? Schütze deinen kastrierten Rüden deshalb vor zu aufdringlichen intakten Rüden! Rüden markieren häufig, jedoch tun dies auch viele Hündinnen. Der Rüde markiert mit erhobenem Bein, dieses Verhalten zeigt er ab der Geschlechtsreife. Im Harn befinden sich Pheromone, also Duftstoffe, die zur Kommunikation mit anderen Hunden dienen. Daher ist das Schnüffeln für Hunde wie die Begrüßung zwischen uns Menschen und sollte nicht unterbunden werden. Es gehört zum normalen Verhalten eines Hundes dazu.

Natürliches Verhalten eines weiblichen Hundes

Hündinnen sorgen in einer Hundegemeinschaft für den Nachwuchs und ziehen diesen groß. Hingebungsvoll und fürsorglich beschreibt man eine Hündin am besten. Sie agiert zumeist ruhig und aufopfernd, bekommt dennoch während ihrer Läufigkeit starke Stimmungsschwankungen. Wie bei Rüden zeigen sich diese Verhaltensweisen natürlich gleichfalls bei Hündinnen ohne Hundegefährten. Je nach Hunderasse tritt bei ihnen die Läufigkeit unterschiedlich oft auf. Bei kleineren Rassen passiert dies ungefähr alle sechs Monate, wohingegen größere Hündinnen zwischen acht Monaten und einem Jahr Wartezeit haben. Ist eine Hündin in dieser Läufigkeitsphase, wird sie sensibler und nervöser. Zudem tritt Harnmarkieren öfters auf und es fällt ihr schwer, alleine zu sein. Nach der Läufigkeit kann es zur Scheinträchtigkeit kommen. Die Hündin baut eine Wurfbox, hortet eventuell weiches Spielzeug als Welpenersatz und produziert eventuell Milch. Eine Scheinträchtigkeit muss tierärztlich behandelt werden. Tritt sie regelmäßig auf, rät der Tierarzt zur Kastration.

Weitere Verhaltensarten

Abseits der vorhin genannten emotionsbedingten Verhaltensarten gibt es noch weitere, für uns Menschen wunderliche, Verhaltensmuster bei Hunden. Bevor wir dir erklären, wieso Hunde ein bestimmtes Benehmen an den Tag legen, eine wichtige Info vorab: Die Welt des Hundes ist seine Nase. Mit ihr leistet er Erstaunliches. Er kann Menschen suchen und finden, Sprengstoff, Drogen oder sogar Krankheiten erschnüffeln. Wir Menschen haben keine Vorstellung, was der Hund alles auf seiner Gassi-Runde riecht! Es muss jedenfalls hoch spannend sein.

Schnüffeln an Hinterteilen

Bekanntlich beschnüffeln sich Hunde zur Begrüßung auch am Hinterteil, solange beide Hunde damit einverstanden sind. Dadurch bekommen sie viele nützliche Informationen des Gegenübers: Geschlecht, Ernährung, Gesundheit, Fortpflanzungsstatus und Temperament. Freundlich ist die Kontaktaufnahme, wenn die Hunde beim Beschnüffeln im Kreis gehen. Diese Begrüßung ist dem menschlichen Händeschütteln gleichzusetzen.

Kot fressen

Es kommt vor, dass Hunde gelegentlich Kot fressen, was für uns Menschen zutiefst abscheulich ist. Den genauen Grund hierfür kennt man bis heute nicht. Diskutiert werden Unterernährung, Verhaltensstörung, Mangel an Nährstoffen und Magen-Darm-Probleme. Das Kotfressen selbst ist weder gefährlich noch schädlich. Eventuell musst du deinen Hund deshalb öfter auf Parasiten testen lassen, indem du eine Kotprobe zu deinem Tierarzt bringst. Wusstest du, dass Hundekot je nach Ernährung bis zu 50 % Eiweiß, weiters Fette und Mineralstoffe enthält?

Erbrochenes fressen

Genauso unvorstellbar für uns ist es, Erbrochenes zu fressen. Dass die Hundemutter für die Welpen vorverdautes Futter hochwürgt ist jedoch ganz normales Hundeverhalten und von der Evolution so vorgesehen. Um dieses Verhalten auszulösen, lecken die Welpen ihr die Lefzen. Die Welpen verfügen ja anfangs noch über keinen voll entwickelten Verdauungstrakt und so werden sie Schritt für Schritt an feste Nahrung gewöhnt.

Gegenstände besteigen

Manche Hunde zeigen das sogenannte Aufreiten. Das ist das Besteigen von Gegenständen. Es kann sich bei einem intakten Rüden um einen gesteigerten Geschlechtstrieb handeln. In diesem Fall wird eine Kastration vom Tierarzt empfohlen. Jedoch kann das Aufreiten in vielen anderen Situationen gezeigt werden: im Spiel zum Beispiel oder bei starkem Stress. Überdies kann es sich um ein Verhalten handeln, wodurch der Hund Aufmerksamkeit für sich erhält. Selbst wenn es negative Aufmerksamkeit ist, da man zumeist schimpft, wenn er sich so verhält. Bitte bedenke, dass dein Hund starken Stress haben, er sich körperlich unwohl fühlen kann oder aus seiner Sicht zu wenig Aufmerksamkeit von dir bekommt. Die genaue Ursache können ein Tierarzt oder ein Verhaltenstrainer bzw. -berater feststellen – und einen adäquaten Plan erstellen.

Rute jagen

Jagt ein Hund seinen eigenen Schwanz, kann es ein Zeichen für starken Stress sein. Es könnte auch eine Stereotypie, also eine Verhaltensstörung, sein. Bitte geh mit deinem Hund zum Verhaltenstierarzt. Wahrscheinlich braucht er Medikamente, um aus seinem emotionalen Zustand rauszukommen.

Beim Schlafenlegen im Kreis gehen

Laut unserer Hundeexpertin Frau Mag. Karpf zeigen Hunde dieses Verhalten, um ihre relativ schlecht bewegliche Wirbelsäule für das Einrollen vor dem Schlaf zu dehnen. Ansonsten wird allerdings auch vermutet, dass der Urinstinkt der Hunde für das ständige im Kreis Gehen vor dem Schlafen verantwortlich ist. Vor der Domestizierung haben Wölfe das immer gemacht, um den Schlafplatz bequemer zu gestalten. Beispielsweise haben sie die Pflanzen und alles Weitere am Boden flach gedrückt. Um sich nicht auf unerwünschte Kleintiere zu legen, haben Wölfe des Weiteren den Boden abgetastet. Heutzutage ist das für unsere Haushunde an sich nicht mehr von Nöten, dennoch ist es eben dieser Urinstinkt, der sie das tun lässt.

Gras fressen

Beim Gassigehen kann es durchaus passieren, dass dein Hund das Gras am Straßenrand frisst. Das ist grundsätzlich komplett ungefährlich und Süßgras regt sogar ihre Verdauung an. Doch ein großes Problem hierbei stellen Gräser dar, die potenziell mit Pestiziden und ähnlichen giftigen Mitteln versehen sind. Vor allem an Ackergrenzen kann das problematisch werden, da heutzutage viele Landwirte solche Mittel auf ihren Äckern gebrauchen. Ein weiteres Problem stellen scharfkantige Gräser dar, da sie Verletzungen im Verdauungstrakt anrichten können. Hier musst du vor allem auf blutigen Kot oder blutigen Speichel deines Hundes achten. Warum manche Hunde Gras fressen und dieses danach wieder erbrechen oder mit dem Kot ausscheiden, weiß man nicht so genau. Diskutiert werden ein Mangel in der Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen oder eine Art von Selbstmedikation bei Verdauungsstörungen. Im Allgemeinen sollte man das Grasfressen nicht unterbinden.

Nach Geschäft am Boden scharren

Nachdem sie ihr Geschäft erledigt haben, scharren unsere Vierbeiner mit den Hinter- und oft mit den Vorderbeinen am Boden, um ihren Geruch besser zu verteilen. Sie verfügen nämlich über Duftdrüsen zwischen den Zehen.

Auf Hinterteil rutschen

Rutscht ein Hund mit dem Hinterteil am Boden durch die Wohnung, nennt man das „Schlittenfahren“. Wenn dies bei deinem Hund auftritt, ist das ein Zeichen dafür, dass bei besagtem Körperteil eine Art von Reiz herrscht. Das kann entweder ein leichtes Jucken sein oder es handelt sich um etwas Ernstes, wie eine Allergie, Flöhe, Darmparasiten oder verstopfte Analdrüsen. Tritt diese Situation des Öfteren auf, ist es dringend empfehlenswert den Tierarzt aufzusuchen – denn der Hund leidet wahrscheinlich durchgehend unter dem Juckreiz.

Wenn Verhalten zum Problem wird

Aus den bisher behandelten Verhaltensarten kann sich für uns Menschen unerwünschtes bis problematisches Hundeverhalten entwickeln. Auswirkungen hiervon sind zum Beispiel Zwangsstörungen, generalisierte Ängstlichkeit oder Schwierigkeiten mit der Nahrungsaufnahme. Aus menschlicher Sicht kann ein Hund dann schlechte Manieren haben und ungehorsam sein. Theoretisch kann alles ein Auslöser für solch ein Hundeverhalten sein. Aber wie lässt sich das Problemverhalten deines beispielsweise ängstlichen Hundes lösen? Suche am besten möglichst rasch einen Verhaltenstrainer auf, bevor das Problem immer schlimmer wird und weitere Probleme nach sich zieht.

Mit Verhaltenstraining Probleme deines Hundes beseitigen

Wir haben bisher einige Verhaltensstörungen bei Hunden kennengelernt. Um die Lösung dieser Probleme voranzutreiben und zu erreichen, empfehlen wir das Verhaltenstraining. Hierbei unterstützt dich ein speziell auf Problemverhalten ausgebildeter Verhaltenstrainer dabei, die vorhandenen Probleme zu lösen. Ganz wichtig ist hierbei, dass du einen Trainer findest, der stehts empathisch und verständnisvoll mit dir und deinem Tier umgeht. Ein Training ohne Strafen, Angsteinflößen oder unangenehmen Erfahrungen ist das Ziel. Unsere Kooperationspartnerin Frau Mag. Karpf setzt beim Training vor allem auf folgende drei Säulen:

  1. funktionale Verhaltensanalyse:

Welche Funktion hat dieses Verhalten für den Hund?

      2. Verhaltensbiologie des Hundes:

Was braucht der Hund, um körperlich und emotional gesund zu bleiben und wo befinden sich derzeit Probleme

      3. Trainingslehre:

Wie lernt ein Hund? Wie kann der Mensch dem Hund etwas beibringen?

Hundeverhaltenstraining mit Mag. vet.med. Frau Karpf

Du hast in unserem Beitrag immer wieder von Frau Mag. Karpf gelesen. Wir möchten dir unsere Kooperationspartnerin kurz vorstellen. Sie hat an der Veterinärmedizinischen Universität Wien Tiermedizin studiert und ihr Diplom 1998 erhalten. Um ihr Wissen zu erweitern, hat sie bereits etliche nationale und internationale Fortbildungen besucht. Außerdem hält sie ihre Kenntnisse anhand angemessener Fachliteratur aktuell. Laut ihr bringt das Verhaltenstraining diese Vorteile mit sich:

Prävention im Jungtieralter

Du kannst von klein auf Verhaltensprobleme durch Prävention vorbeugen. Dabei schaut sich Frau Mag. Karpf gemeinsam mit dir den Lebensraum deines Hundes an, die Ernährung und Bewegung. Danach optimiert ihr alle Faktoren, indem ihr die Verhaltensweisen trainiert, die dir als Hundehalter im harmonischen Zusammenleben mit deinem Hund wichtig sind – Hausregeln, entspannte Hundebegegnungen und mehr.

Social Walks

Ein Social Walk hilft deinem Hund, im Beisein von anderen fremden Hunden, Menschen und unbekannten Umwelteinflüssen, entspannt und auf dich konzentriert zu bleiben.

Anti-Giftköder-Training

Hast du Bedenken, weil dein Hund beim Spaziergang wirklich alles ins Maul nimmt und schluckt? Wir lernen deinem Hund stattdessen ein positiv aufgebautes sogenanntes „Anzeigeverhalten“.

Hund-Kind-Beziehung

Du erwartest dein erstes Kind und hast Bedenken, wie wohl dein Hund damit zurechtkommen wird? Hast du ein Kind im Haus, das sich sehnlichst einen Hund wünscht, aber hast Bedenken bezüglich Sicherheit und Harmonie im Haushalt? Wir trainieren Hund und Kind, damit ein sicheres, harmonisches Zusammenleben voll Freude und schöner Momente möglich wird.

Fazit

Hunde verhalten sich je nach Alter, Geschlecht, Ernährung und weiteren Faktoren ziemlich individuell. In diesem Blogpost hast du gelernt wie du Hundeverhalten richtig deuten kannst und worauf es bei der Hund-Mensch-Beziehung ankommt. Wenn du die Zeichen deines Hundes beachtest, dich viel mit ihm beschäftigst und am Fehlverhalten arbeitest, ist es möglich diesem Verhalten entgegenzuwirken. Auch eine zertifizierte Verhaltenstrainerin wie Frau Mag. Karpf kann in Ernstfällen eine große Hilfe sein.

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