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Gesundes & ungesundes Gemüse für Hunde
Inhaltsverzeichnis

Gemüse für Hunde: gesunde und ungesunde Gemüsesorten

Die meisten Hunde sind richtig verfressen. Eine unachtsame Sekunde und schon befinden sich die Zutaten für deine Mahlzeit im Maul deines Vierbeiners. Doch wie schädlich ist rohes und gekochtes Gemüse für Hunde? Welche Gemüsesorten sind bedenkenlos essbar? Bei welchem Gemüse solltest du dagegen aufpassen und welche Sorten sind für Hunde giftig? Wir geben dir in diesem Blog einen Überblick über die wichtigsten Gemüsesorten und ihre Verträglichkeit für Hunde.

Viel Spaß beim Lesen!

Gesundes & ungesundes Gemüse für Hunde Übersicht
Gesundes & ungesundes Gemüse für Hunde Übersicht

Gesundes Gemüse für deinen Vierbeiner

Viele Gemüsesorten sind unbedenklich für deinen Hund. Manche davon sind reich an wertvollen Vitaminen und sogar richtig gesund. In dieser Liste findest du Gemüsesorten, die für deinen Hund gut verträglich sind, und Informationen zu den wichtigsten Nährstoffen der jeweiligen Gemüsesorten.

✅ Artischocken

Artischocken sind für Hunde ungefährlich. Eine Ausnahme: Bei säugenden Hündinnen kann der Verzehr von Artischocken zu einer stark gehemmten Milchbildung führen. Füttere aber nur die weichen Teile der Artischocke. Sie enthalten einen hohen Anteil an Vitaminen und Kalzium, Eisen, Magnesium sowie essenzielle Fettsäuren.

✅ Blumenkohl/Karfiol

Blumenkohl (Deutschland) oder österreichisch Karfiol ist für Hunde ebenfalls eine unbedenkliche Gemüsesorte. Roher Blumenkohl ist aber schlecht verträglich und besitzt eine blähende Wirkung. Du kannst Karfiol aber kochen oder dünsten. Er besitzt vor allem sehr viel Vitamin C, aber auch Eisen, Folsäure und Carotin und Ballaststoffe.

✅ Brokkoli

Ähnlich sieht es beim Brokkoli aus. Auch diese Gemüsesorte solltest du vor der Fütterung dünsten oder kochen und idealerweise auch pürieren. Ungekocht sorgt das Kohlgemüse für Blähungen. Für eine vollwertige Nahrung solltest du kalziumhaltige Produkte wie Joghurt mit Brokkoli verfüttern. Neben den Vitaminen B und C besitzt Brokkoli auch Kalzium, Kalium, Natrium und Eisen. Brokkoli findest du auch im Futter in unserem Webshop, etwa bei einem Produkt der Firma Edenfood.

✅ Erdäpfel (gekocht)

Wenn du Kartoffeln kochst, darfst du deinem Hund gerne etwas anbieten. Achte aber bitte darauf, dass du das Wasser nicht mit Salz würzt. Gekochte Kartoffeln besitzen viele Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine. Sie werden ebenso wie Süßkartoffeln bei modernen Hundefutter-Herstellern eingesetzt.

✅ Gurken

Gurken sind ein wunderbarer Snack zum Abnehmen bei uns Menschen. Das gilt auch für Hunde: Gurken besitzen sehr wenig Kalorien und nahezu keine Kohlenhydrate oder Fette. Dafür sind sie reich an Vitamin C, K und B1 und den Spurenelementen Kalium, Kupfer und Magnesium. Gurken helfen nicht nur beim Abnehmen, sondern sie sind auch sehr gut verdaulich. Einzige Ausnahme: Sehr bittere Gurken sind weder für uns Menschen noch für Hunde verzehrbar. Du schmeckst den Unterschied aber und würdest die Gurke selbst nicht essen.

✅ Karotten

Karotten gehören zu den wenigen Gemüsesorten, die ohne Einschränkung für Hunde verträglich sind. Manche Quellen empfehlen das Waschen oder Schälen der Karotten. Achte auch bei jeder Zutat darauf, wie dein Hund auf das jeweilige Futter reagiert. Aber Karotten werden häufig bei Hundefutter eingesetzt und wirken sich positiv auf Haut, Fell und Augen deines Hundes aus. Sie enthalten viel Beta-Carotin, was positiv für die Immunabwehr des Hundes ist.

✅ Kürbis

Den Kürbis, den du im Supermarkt für deine eigenen Gerichte kaufst, kannst du auch an deinen Hund verfüttern. Für viele Hunde ist gekochter oder gedünsteter Kürbis besser verträglich. Dann besitzen Kürbisse auch jede Menge positive Inhaltsstoffe wie Vitamin A, C und E oder Magnesium, Eisen und Zink. Kürbis wirkt sich positiv auf die Verdauung deines Hundes aus, hilft bei Durchfall und Verstopfung, ist eine gute Wahl fürs Abnehmen und unterstützt das Immunsystem von Hunden. Auch Kürbis findest du in vielen Produkten unseres Webshops, etwa in der Hundekeks-Backmischung von Dogoria.
Wichtige Ausnahme: Die Kürbisse im Supermarkt besitzen nur sehr wenige Bitterstoffe, daher sind sie gut geeignet. Selbst angebaute Kürbisse aus dem Garten können dagegen Bitterstoffe enthalten, die für den Hund giftig sind. Und: Zierkürbisse sind für Hunde ebenso wie für Menschen nicht geeignet!

✅ Pastinaken

In geringen Mengen sind Pastinaken nicht nur unbedenklich, sondern sogar sehr gesund für Hunde. Sie enthalten die Vitamine B6 und C und sind besonders für Hunde mit Nierenproblemen empfehlenswert. Du kannst Pastinaken auch roh füttern.

✅ Salate

Blattsalate sind ebenfalls ungefährlich für Hunde. Salate besitzen einen hohen Wasseranteil, viele Vitamine und andere Nährstoffe wie Ballaststoffe, Kalzium und Eisen. Um wirklich alle Nährstoffe aufzunehmen, sollte der Salat aber püriert werden.

✅ Sellerie

Sellerie ist kalorienarm, gut fürs Herz und besitzt einen hohen Anteil an den Vitaminen A, B und C sowie Phosphor. Als Zutat findest du Sellerie auch bei hochwertigem Hundefutter – in unserem Webshop etwa in Oscar & Trudies Bio Waldlamm. Ungekocht ist Sellerie aber sehr schwer verdaulich. Du solltest also auch diese Gemüsesorte besser kochen, bevor du sie an deinen Hund fütterst, wir empfehlen dir außerdem, ihn zu schälen und zu pürieren. Viele Hunde lieben den intensiven Geschmack von Sellerie und profitieren dabei auch von einem frischeren Atem nach dem Verzehr. Sellerie besitzt aber auch eine harntreibende Wirkung: Wenn dein Hund Nierenprobleme hat, solltest du Sellerie also besser nicht füttern.

✅ Spargel

Neben Sellerie ist auch Spargel harntreibend. Auch hier solltest du bei Hunden mit Nierenerkrankungen sehr vorsichtig sein. Ansonsten kannst du deinem Hund gerne geschälten Spargel anbieten. Auch die rohe Fütterung von Spargel ist möglich. Ihm wird sogar eine entgiftende Wirkung nachgesagt. Ab zum Detox, Doggo!

✅ Zucchini

Die Zucchini gehört zur Kürbisfamilie, daher gilt Ähnliches wie beim Kürbis. Sie ist meist eine gesunde Zutat und problemlos essbar. Doch es gibt eine für Hunde wichtige Ausnahme: Die enthaltenen Bitterstoffe können giftig sein. Die Zucchini aus dem Supermarkt betrifft das in der Regel ebenso wenig wie den Kürbis aus dem Supermarkt. Die Bitterstoffe werden dabei durch die Züchtung auf ein Minimum reduziert. Du erkennst diese Bitterstoffe sofort am Geschmack und würdest die Zucchini selbst nicht essen. Die enthaltenen Bitterstoffe heißen Cucurbitacine und bei Zucchinis aus dem Eigenanbau können sie einen gewissen Schwellenwert überschreiten.

⚠ Spinat

In geringen Mengen ist auch Spinat für Hunde problemlos essbar. Aber Achtung: Spinat enthält Oxalsäure, die in größeren Mengen gefährlich für Hunde werden kann. Bei Hunden mit Nierenproblemen und allen Welpen empfehlen wir gar keinen Spinat.

Schlecht verträgliche Gemüsesorten

Bei Weitem nicht alle Gemüsesorten sind gesund für deinen Hund. Manche sind sogar sehr giftig. Welche das genau sind, erfährst du in dieser Liste.

⛔ Avocados

An Avocados sind vor allem zwei Dinge schädlich für deinen Hund: Einerseits enthalten sie einen viel zu hohen Fettanteil für Hunde. Andererseits beinhalten sie das giftige Persin. Das schädigt das Herz deines Hundes! Füttere Hunde also niemals mit Avocados.

⛔ Bärlauch

Bärlauch zerstört die wichtigen roten Blutkörperchen des Hundes. Das kann zur Blutarmut führen. Auch Bärlauch ist also ein absolutes No-Go. Verantwortlich dafür ist der Giftstoff Methylcystein-Sulfoxid.

⛔ Bohnen

Genauso wie andere Hülsenfrüchte sind Bohnen in rohem Zustand für Hunde genauso giftig wie für uns Menschen. Das enthaltene Phasin wird durch das Kochen zu einem großen Teil ausgekocht. Doch auch gekocht ist Vorsicht geboten! Informiere dich bitte immer über die jeweilige Bohnensorte, hier gibt es deutliche Unterschiede. Grüne Bohnen können etwa sogar roh gegessen werden und Sojabohnen werden auch in hochwertigem Futter eingesetzt. Ähnlich wie bei uns Menschen können Bohnen für Blähungen sorgen.

⛔ Erdäpfel (roh)

Ungekocht darfst du deinem Hund keinesfalls Erdäpfel/Kartoffeln anbieten. Das enthaltene Solanin ist ein starkes Gift für deinen Hund. Solanin kommt auch bei anderen Nachtschattengewächsen wie Tomaten vor und ist für Hunde giftig. Vermeide also das Füttern von rohen Kartoffeln unbedingt.

⛔ Hülsenfrüchte (roh)

Sei bei rohen Hülsenfrüchten sehr vorsichtig. Wie weiter oben beschrieben, gibt es ein paar Ausnahmen. In der Regel sind rohe Hülsenfrüchte für Hunde aber giftig.

⛔ Knoblauch

Auch Knoblauch ist sehr giftig für Hunde. Dabei ist es egal, ob die Knollen roh, gekocht oder getrocknet gefressen werden. Knoblauch (und auch Zwiebeln) enthalten Schwefeloxide, die für Hunde gar nicht verträglich sind und die roten Blutkörperchen zerstören.

⛔ Melanzani/Auberginen

Auch Melanzani oder Auberginen verfügen ober Solanin und sind für Hunde daher gar nicht geeignet. Theoretisch ist es möglich, die Melanzani zu kochen und dadurch den Solaningehalt deutlich zu reduzieren. Doch warum solltest du das tun? Füttere deinen Hund bitte mit artgerechter Hundenahrung.

⛔ Paprika

Genauso wie Tomaten oder Kartoffeln zählen Paprikas zu den Nachtschattengewächsen und enthalten daher Solanin. Es ist giftig für deinen Hund. Füttere daher bitte niemals Paprika.

⛔ Radieschen

Radieschen sind dagegen nicht ganz so giftig. Sollte dein Hund unabsichtlich einmal ein Stück gegessen haben, musst du dir nicht sofort große Sorgen machen! Das darin enthaltene Senföl ist scharf und reizt den Magen deines Vierbeiners. Füttere Radieschen daher nicht absichtlich, geringe Mengen sollten bei gesunden Tieren aber keine schweren Vergiftungen oder Ähnliches hervorrufen.

⛔ Rhabarber

Rhabarber ist für Hunde eigentlich nicht giftig. Dennoch solltest du ihn nicht damit füttern. Die enthaltene Oxalsäure ist in einem hohen Anteil vorhanden. Das ist besonders bei jungen und kranken Hunden ein Problem. Die Blätter solltest du ohnehin niemals füttern. Aber wir empfehlen dir, Rhabarber überhaupt nicht zu verwenden.

⛔ Schnittlauch

Das Füttern von Schnittlauch kann wie bei Zwiebeln und Knoblauch zur Blutarmut führen. Auch hier werden rote Blutkörperchen angegriffen – ähnlich wie auch bei Bärlauch.

⛔ Tomaten

Als Nachtschattengewächs enthalten Tomaten Solanin. Es greift vor allem das Nervensystem, die Nieren und die Verdauung deines Hundes an. Verzichte in jedem Fall auf Tomaten bei der Fütterung!

⛔ Trauben und Rosinen

Ähnlich wie Spinat oder Rhabarber enthalten Weintrauben jeder Art Oxalsäure. Vermeide die Fütterung unbedingt, ansonsten riskierst du ein Nierenversagen bei deinem Hund. Das gilt auch für Rosinen.

⛔ Zwiebeln (roh)

Auch rohe Zwiebeln zerstören die roten Blutkörperchen deines Hundes. Füttere ihn also niemals mit Zwiebeln. Rohe Zwiebeln sind dabei besonders giftig und bereits kleine Mengen sind toxisch. Vermeide aber auch das Füttern gekochter Zwiebeln – auch im gekochten Zustand können Vergiftungserscheinungen auftreten!

Tipps für die Fütterung von Gemüse

Wenn du einzelne Gemüsesorten füttern möchtest, haben wir noch zusätzlich zu den beiden Listen dieser Seite ein paar Tipps: Würze das Gemüse beim Kochen nicht. Salz und andere Gewürze sind nicht gesund für deinen Hund und können ebenfalls giftig sein.

Viele Gemüsesorten sind gekocht oder gedünstet viel verträglicher für deinen Hund.

Wasche dein Gemüse außerdem gründlich vor der Verarbeitung und Fütterung ab, um Reste von Schmutz zu entfernen. Viele Hundebesitzer schälen das jeweilige Gemüse außerdem. Auch das kannst du für eine bessere Verträglichkeit tun.

Achte in jedem Fall auf die Reaktionen deines Hundes. Wie bei uns Menschen sind auch die Körper der Hunde individuell und reagieren auf einzelne Speisen unterschiedlich.

Fazit

Es gibt viele Gemüsesorten, die du in rohem und gekochten Zustand füttern kannst. Daneben gibt es aber auch Sorten, die nur gekocht verträglich sind und andere, die immer giftig sind. Sei im Zweifelsfall bitte immer vorsichtig und such einen Tierarzt auf, wenn du das Gefühl hast, dass es deinem Hund nicht gut geht, nachdem er etwas zum ersten Mal gegessen hat.

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